LehrerInnenleitfaden 
Praxistipps für die Berufsorientierung 7. bis 10. Jahrgang 

Der Beitrag des Elternhauses entscheidet nach wie vor in erheblicher Weise über den Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen. Studien belegen zudem, dass Eltern auch im Prozess der Berufsorientierung eine zentrale Rolle spielen. BES:T welcome hat einen richtungweisendes Konzept entwickelt, wie sich Elternarbeit auf praktische Weise konkret in den Prozess der Berufsorientierung integrieren lässt.

Eng am Berliner Landeskonzept zur Berufs- und Studienorientierung orientiert entstand so eine modulare Handreichung für alle Lehrenden an den Berliner Integrierten Sekundarschulen, die eine praxisnahe und unkomplizierte Integration der Elternarbeit von der 7. bis zur 10. Klasse in den Schulalltag ermöglicht.

Sie sind Lehrerin oder Lehrer und möchten den Leitfaden haben? Dann senden Sie uns einfach eine E-Mail oder laden Sie die digitale Variante gleich hier als PDF runter.

Zur Erarbeitung der einzelnen Kompetenzstufen wird den Lehrkräften jeweils didaktisches Material zur Verfügung gestellt. Dieses steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung. 

 

 

Vertrautmachen
7. Jahrgang
Kompetenzstufe 1

 

 

 

 

Erkunden/Erkennen
8. Jahrgang
Kompetenzstufe 2

 

 

 

 

Anwenden/Abgleichen
9. Jahrgang
Kompetenzstufe 3

 

 

 

 

Entscheiden/Umsetzen
10. Jahrgang
Kompetenzstufe 4

 

 

 

 

Berufsorientierung aus Sicht der Lehrenden - eine Handreichung für Lehrkräfte
Autor: Dr. Rüdiger Preißer, Dipl.-Soziologe, Politikwissenschaftler (M. A.)

»Können sie mir bitte sagen, wo ich hin will?«, Karl Valentin - Das könnten auch viele Jugendliche in der Sekundarstufe gefragt haben, die nicht wissen, was sie tun sollen, um ihrer Berufssuche eine Richtung zu geben. Die Frage zu beantworten, darin liegt eine große Herausforderung für die Berufsorientierung. Sie muss jedoch der Versuchung widerstehen, jungen Menschen, die unsicher über ihre zukünftigen Wege sind, zu sagen, wohin sie gehen sollen. Stattdessen sollte sie ihre Aufgabe darin sehen, jene Kräfte und Potentiale zu stärken, die die Jugendlichen befähigen, eigenständige und selbstverantwortete Bildungs- und Berufswege zu beschreiten.

Die Handreichung will keine fertigen Rezepte geben. Sie versucht auf einige grundlegende konzeptionelle Mängel aufmerksam zu machen, die die Berufsorientierung in eine falsche – vom Bildungsauftrag der Schule abgekehrte – Richtung lenken und plädiert entschieden dafür, sich diesen Bildungsauftrag wieder zurück zu holen.

Im einzelnen unternimmt die Handreichung den Versuch, handlungsrelevante Informationen für Schulen und Lehrende bereitzustellen, die jeder Berufsorientierung zugrunde liegen müssen – wie geschehen eigentlich Berufsentscheidungen wirklich (Berufswahl als Entscheidungsprozess) und wie können Jugendliche in ihrer Berufsorientierung prozessorientiert unterstützt werden (Verfahren der Kompetenzfeststellung). Die Handreichung benennt die Konsequenzen, die sich aus der Beantwortung dieser Fragen für die Integration von Berufsorientierung als curricular verankerter Fachinhalt im Unterricht und den damit verbundenen organisatorischen Rahmenbedingungen für die Schulorganisation ergibt.

Sie sind Lehrerin oder Lehrer und möchten die Handreichung haben? Dann können Sie diese gleich hier als PDF runterladen.